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Protokoll zur Gründungssitzung
von SCHUB e.V. (Schul- und Berufsabschluss für ALLE e.V.)
mit erstmaliger Mitgliederversammlung, Satzungserstellung und Vorstandswahl am 03.04.2008
Ort: KOM (Kulturwerkstatt Olching am Mühlbach)
Hauptstr. 68, 82140 Olching
Beginn: 19.00 Uhr, Waldenmaier-Saal
Anwesend: Dr. Klaus Kortmann (Initiator)
Hannelore Schor (Initiatorin)
Mechthild Kaufmann (Initiatorin)
Winfried Stanislaus
Sonja Hofer
Interessenten/innen
Entschuldigt: Renate Weigand (Initiatorin)
Herr Dr. Kortmann begrüßt alle Anwesenden und stellt das Ziel von SCHUB nochmals kurz vor:
Innerhalb von fünf Jahren sollen alle Olchinger Jugendlichen zumindest den Hauptschulabschluss erreichen und erfolgreich eine Berufsausbildung absolvieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, sollen zunächst Patenschaften für Schüler/innen, Berufseinsteiger/innen und Azubis sowie Sprachförderkurse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und deren Eltern installiert werden. Darüber hinaus sind Betreuungsmaßnahmen bereits für Schwangere und Kleinkinder angedacht. Aufbauend auf bereits vorhandene Strukturen wird eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Initiativen, Gruppierungen und Einzelpersonen, die sich mit Kindern und Jugendlichen aller Altersgruppen befassen, angestrebt.
Der zukünftige Verein SCHUB e. V. versteht sich als Moderator, der Lücken schließen will, überkonfessionell und parteipolitisch neutral ist.
Herr Dr. Kortmann bittet Herrn Winfried Stanislaus die Versammlungsleitung zu übernehmen. Die Anwesenden sind einverstanden. Die vorgeschlagene Tagesordnung wird von den Anwesenden gebilligt.
Beratung und Abstimmung über Satzung
Herr Stanislaus bespricht zunächst Punkt für Punkt die allen Versammlungsteilnehmern/innen vorliegende Satzung.
Dabei werden folgende Änderungen diskutiert und vorgenommen:§ 2 „…Hauptschüler/innen…“ in „…Schüler/innen…“§ 6 „…Die Höhe der Beiträge legt die Mitgliederversammlung fest und wird per Lastschrift…“ in „…Die Beiträge werden per Lastschrift….“§ 8,4 „(…). Eine Benachrichtigung per E-Mail gilt als schriftliche Benachrichtigung. (…)“ wird ersatzlos gestrichen§ 9 wird ersatzlos gestrichen§ 11,2 „(…). Scheidet ein Mitglied …(…)…können die übrigen Mitglieder des Vorstandes eine Nachfolgerin/einen Nachfolger berufen. (…)“ wird ergänzt „…können die übrigen Mitglieder kommissarisch eine Nachfolgerin/einen Nachfolger….“§ 11,7 „…mit Zweidrittel-Mehrheit abgewählt werden.“ wird ergänzt „…mit Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten abgewählt werden.“§ 12,2,i „Die Annahme weiterer Anträge…“ in „die Annahme weiterer Anträge…“§ 12,6 „…eine 2/3 Mehrheit…“ in „…eine Zweidrittel-Mehrheit…“§ 12,7 „Die Mitgliederversammlung wird durch ein Vorstandsmitglied geleitet.“ wird ergänzt „Die Mitgliederversammlung wird in der Regel durch ein Vorstandsmitglied geleitet.“§ 12,7 „…und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. (…)“ wird ergänzt „…„…und vom Protokollführer/von der Protokollführerin zu unterzeichnen ist. (…)“§ 14,1 „…einberufenen…“ in „…einberufene…“§ 14,2 „…eine 2/3 Mehrheit…“ in „…eine Zweidrittel-Mehrheit…“
Die Satzung wird nach ausführlicher Beratung von allen Anwesenden per Akklamation einstimmig ohne Gegenstimme gebilligt (siehe Originalsatzung im Anhang)
Wahl des Vorstands
Für den Vorstand stellen sich Hr. Dr. Klaus Kortmann als 1. Vorstand, Fr. Renate Weigand (in Abwesenheit) als 2. Vorstand, Hr. Winfried Stanislaus als Schatzmeister und Fr. Sonja Hofer als Schriftführerin zur Wahl. Alle Kandidaten erklären unabhängig von einander ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt.
Hr. Dr. Kortmann bittet auf Vorschlag von Herrn Knoll, Herrn Münch als Wahlleiter zu fungieren. Die Anwesenden sind einverstanden, Hr. Münch nimmt an.
Die Zahl der stimmberechtigten Teilnehmer/innen wird mit 23 festgestellt (siehe Teilnehmerliste im Anhang).
Wahl des 1. Vorstandes: Herr Dr. Klaus Kortmann wird per Akklamation einstimmig mit Enthaltung des Betroffenen gewählt.
Er nimmt die Wahl an.Wahl des 2. Vorstandes: Fr. Renate Weigand per Akklamation einstimmig ohne Gegenstimme gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Wahl des Schatzmeisters: Hr. Winfried Stanislaus wird per Akklamation einstimmig mit Enthaltung des Betroffenen gewählt.
Er nimmt die Wahl an.Wahl der Schriftführerin: Fr. Sonja Hofer wird per Akklamation einstimmig mit Enthaltung der Betroffenen gewählt. Sie nimmt die Wahl an.
Der neu gewählte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung beauftragt, beim Finanzamt Fürstenfeldbruck die Gemeinnützigkeit zu beantragen.
Wahl der Kassenprüfer/innen
Hr. Dr. Kortmann schlägt für diese Ämter Fr. Ulrike Fichter und Hr. Mithart Artur vor. Beide erklären unabhängig von einander ihre Bereitschaft zur Kandidatur.
Frau Fichter wird per Akklamation einstimmig mit einer Enthaltung gewählt. Sie nimmt die Wahl an.Hr. Artur wird per Akklamation einstimmig mit einer Enthaltung gewählt. Er nimmt die Wahl an.
Beratung über Mitgliedsbeiträge
Nach ausführlicher Beratung und Diskussion werden die Jahres-Mitgliedsbeiträge wie folgt festgelegt und einmal im Jahr eingezogen:
Für natürliche Personen:für Schüler/innen, Studenten/innen, Azubis,
Rentner/innen, Hartz-IV-Empfänger: 10,00 € p. a.für Einzelpersonen 20,00 € p. a.für Familien 30,00 € p. a.Für juristische Personen, Firmen (Mindestbeitrag): 50,00 € p. a.
Der Mitgliedsbeitrag für 2008 wird im Mai eingezogen, für 2009 nach der nächsten Mitgliederversammlung.
Patenschaftsprojekt und Ausblick
Hr. Dr. Kortmann gibt zum Schluss noch einen kurzen Überblick über das bereits im März 2008 gestartete Patenschaftsprojekt. Bei einem ersten Treffen am 19.03.2008 haben sich ca. 10 Paten und Patinnen getroffen, erste Kontaktaufnahmen mit ausgewählten Schüler/innen erfolgen in den nächsten Tagen. Ein Treffen mit dem Leiter des Sozialamtes der Gemeinde Olching, der ehemaligen Leiterin des Sozialdienstes Olching und weiteren Einrichtungen ist für den 14.04.2008 bereits geplant.
Das Projekt „Willkommen im Leben – Willkommen in Olching“ wird ebenfalls demnächst gestartet. Ziel ist, alle Neugeborenen der Gemeinde Olching (mit Zustimmung der Eltern) innerhalb der ersten vier Lebenswochen zu besuchen. Weitere Besuche durch geschulte Fachkräfte sollen folgen, um eine Art Screening zu ermöglichen. Damit sollen Familien mit erhöhtem Betreuungsbedarf frühzeitig erkannt werden.Hr. Peter Knoll hat weiterhin seine Bereitschaft bekundet, Sachspenden (PC Hard- und Software) einzuwerben; einige Software lagert bereits bei ihm zu Hause, ca. 40 PCs sind abrufbereit. Die Geräte und die Software sollen Schüler/innen kostenlos zur Verfügung gestellt werden mit der Auflage, entsprechende Schulungen zu besuchen (z. B. an der örtlichen Volkshochschule).Ein internationales Sommerfest ist im Juni im KOM geplantMittelfristig soll das Projekt „Opstapje“ in Olching implementiert werden
Ende der Sitzung: 21.05 Uhr
Gez. Klaus Kortmann
Vorsitzender
Gez. Sonja Hofer
Schriftführerin
